Meta zeichnet Tastatureingaben von Mitarbeitern auf – für KI-Training
Meta führt ein internes Tool ein, das Mausbewegungen und Tastatureingaben von Mitarbeitern aufzeichnet, um KI-Modelle zu trainieren – ein neuer Schritt bei der Datenbeschaffung für agentenbasierte KI.
Meta zeichnet Tastatureingaben von Mitarbeitern auf – für KI-Training
Meta hat eine neue interne Datenquelle für das Training seiner KI-Modelle erschlossen: die eigenen Mitarbeiter. Laut einem Bericht von Reuters, den TechCrunch bestätigt hat, plant das Unternehmen, Mausbewegungen und Tastatureingaben von Mitarbeitern auf bestimmten Anwendungen zu erfassen.
Ein Meta-Sprecher erklärte gegenüber TechCrunch: „Wenn wir Agenten entwickeln, die Menschen bei alltäglichen Computeraufgaben helfen sollen, benötigen unsere Modelle echte Beispiele dafür, wie Menschen Computer tatsächlich nutzen – Dinge wie Mausbewegungen, Schaltflächen klicken und Navigieren in Dropdown-Menüs." Das interne Tool soll zunächst auf ausgewählten Anwendungen eingesetzt werden. Meta versichert, dass Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz sensibler Inhalte bestehen und die Daten ausschließlich für Trainingszwecke verwendet werden.
Der Schritt reiht sich ein in einen branchenweiten Trend: Alte Slack-Archive, Jira-Tickets und interne Kommunikationsplattformen werden bereits als Trainingsquelle für KI-Modelle genutzt. Das Erfassen von Interaktionsdaten geht jedoch einen Schritt weiter – es betrifft nicht vergangene Inhalte, sondern Echtzeit-Verhalten von Mitarbeitern.
Die Datenbasis ist entscheidend für die Qualität agentenbasierter KI-Systeme. Um Agenten zu trainieren, die selbstständig auf Computern arbeiten, braucht man Beispiele menschlicher Computerinteraktion in großem Maßstab.
Quelle: TechCrunch